Krefeld/Hamburg 17.02.2026 – Nach vier intensiven Messetagen vom 3. bis 6. Februar 2026 auf der Integrated Systems Europe (ISE) in Barcelona ist das Fazit für unsere Branche eindeutig: Die weltgrößte Plattform für Digital Signage, Displays, LED-Technologien und CMS-Software hat einmal mehr ihre Rolle als Innovationsmotor bestätigt. Mit über 92.000 registrierten Fachbesuchern und einem neuen Rekord bei Unique Visitors setzte die Messe ein deutliches Signal für Wachstum, Relevanz und technologische Weiterentwicklung im Pro-AV- und Digital-Signage-Ökosystem. In diesem kurzen Messerückblick blickt unser Head of Digital Media Solutions, Raoul V. Fendler auf die technologischen Highlights, wichtige Trends aus dem Messealltag und angereichert mit Eindrücken aus Gesprächen vor Ort, u. a. mit Partnern der i-Tech GmbH & Co. KG.
Messe im Überblick | Rahmen und Themen der Integrated Systems Europe 2026 in Barcelona
Die ISE 2026 hat sich erneut als zentrale Leitmesse für professionelle AV-, Display- und Digital-Signage-Lösungen positioniert. Für Entscheider, Systemintegratoren und Technologieverantwortliche ist diese Veranstaltung längst nicht mehr nur eine Produktschau, sondern ein strategischer Marktplatz für Architekturentscheidungen, Plattformstrategien und Integrationskonzepte. Der Messecharakter hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt, weg von reiner Hardware-Präsentation, hin zu ganzheitlichen Lösungsökosystemen aus Displaytechnik, LED-Systemen, Softwareplattformen, Content-Workflows und Management-Infrastruktur.
Internationale Leitmesse mit klarer Marktorientierung
Die ISE ist heute der globale Referenzpunkt für:
- professionelle Display- und LED-Technologien
- Digital-Signage-Infrastrukturen
- CMS- und Content-Orchestrierungsplattformen
- AV-Over-IP-Architekturen
- Konferenzraum- und Workplace-Technologien
- Steuerungs- und Integrationslösungen
Auffällig war in diesem Jahr die nochmals gestiegene Internationalität, sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite. Hersteller präsentierten ihre Neuheiten nicht mehr regional differenziert, sondern klar global ausgerichtet. Produktlinien werden zunehmend weltweit synchron eingeführt, mit einheitlichen Plattformstrategien, standardisierten Schnittstellen und konsistenten Management-Konzepten. Für Integratoren und Enterprise-Kunden vereinfacht das die Planung deutlich, weil globale Rollouts technisch homogener umgesetzt werden können.
Hallenstruktur und Themensegmentierung
Die Hallenstruktur war wie jedes Jahr klar thematisch segmentiert. Für Fachbesucher ergab sich daraus ein hoher praktischer Nutzen, weil sich Technologiefelder gezielt und effizient erschließen ließen. Besonders stark vertreten waren:
- Dedicated Digital Signage Areas mit Display-, LED- und Player-Herstellern
- Software- und CMS-Zonen mit Fokus auf Plattformen, Analytics und Content-Automatisierung
- LED-Großflächen-Segmente mit Fokus auf modulare, flexible und architektonisch integrierte Lösungen
- Workplace- & Collaboration-Bereiche mit hybriden Raum- und Kommunikationskonzepten
Gerade im Digital-Signage-Umfeld war klar erkennbar, dass die Grenzen zwischen klassischem Display-Business, IT-Infrastruktur und Softwareplattformen weiter verschwimmen werden. Nahezu jeder größere Hersteller präsentierte nicht nur Panels oder LED-Module, sondern komplette Lösungsketten – inklusive Remote-Management, Gerätesteuerung, Content-Distribution und Monitoring.
Thematische Leitlinien und strategische Trends
Die übergreifenden Themen der Messe ließen sich in mehrere strategische Leitlinien einordnen:
- Plattformisierung statt Einzelprodukte
Viele Anbieter bewegen sich weg vom isolierten Produkt hin zur Plattform. Displays, LED-Wände und Signage-Systeme werden als Teil eines größeren, softwaredefinierten Ökosystems positioniert. APIs, Cloud-Anbindung, Geräte-Telemetrie und zentrales Lifecycle-Management waren fast überall präsent.
- Software- und Datenorientierung
CMS- und Management-Software war nicht mehr „Begleitprodukt“, sondern Kernbestandteil vieler Messestände. Datenintegration, Automatisierung, KI-gestützte Inhaltsaussteuerung und regelbasierte Content-Logik wurden als zentrale Mehrwerte herausgestellt. Der Fokus verschiebt sich von Anzeige zu Steuerung und Wirkungsmessung.
- Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
Ein deutlich stärkeres Thema als in den Vorjahren war Energieverbrauch, Materialeinsatz und Betriebsdauer. Hersteller adressieren verstärkt:
- reduzierte Leistungsaufnahme bei LED und LCD
- verbesserte Netzteileffizienz
- intelligente Helligkeitssteuerung
- längere Wartungsintervalle
- modulare Austauschbarkeit statt Komplettaustausch
Für Betreiber großer Signage-Netze wird dieser Aspekt zunehmend kaufentscheidend, da Energiekosten und ESG-Vorgaben in Ausschreibungen stärker gewichtet werden.
- Szenariobasierte Präsentation statt Technikdemo
Viele Messestände waren nicht mehr produktzentriert, sondern szenariobasiert aufgebaut: Retail-Umgebungen, Control Rooms, Corporate Lobbys, Hospitality-Flächen oder Transportation-Use-Cases. Das erleichtert die Übertragbarkeit auf reale Projekte und unterstützt eine lösungsorientierte Bewertung statt reiner Spezifikationsvergleiche.
Fachprogramm, Vorträge und Deep-Dive-Formate
Parallel zur Ausstellung bot das Konferenz- und Vortragsprogramm vertiefende Formate zu:
- Digital Signage Strategien im Enterprise-Umfeld
- Content-Automatisierung und KI-Integration
- AV-over-IP-Architekturen
- Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
- Skalierbarkeit globaler Display-Netzwerke
Der inhaltliche Anspruch war deutlich gestiegen. Viele Sessions richteten sich klar an Architekten, IT-Verantwortliche und strategische Entscheider – weniger an reine Technikinteressierte. Das unterstreicht die zunehmende Management-Relevanz von AV- und Signage-Infrastrukturen.
Einordnung aus unserer Integratoren-Sicht
Aus Sicht der i-Tech GmbH & Co. KG als ein IT-Systemhause und AV-Integrationspartner ist besonders relevant: Die ISE 2026 zeigte keine isolierten Technologiesprünge, sondern eine Reifung der Gesamtsysteme. Display-, LED- und CMS-Technologien wachsen enger zusammen. Schnittstellen, Management, Sicherheit und Betrieb werden zum entscheidenden Qualitätsmerkmal. Für uns als Projektverantwortliche bedeutet das, dass die Auswahl zukünftiger Digital-Signage-Lösungen nicht mehr primär panel- oder pixelgetrieben erfolgt, sondern plattform-, integrations- und betriebsorientiert vollzogen wird.
Kurzfazit dieses Messeüberblicks: Die ISE 2026 hat eindrucksvoll bestätigt, dass Digital Signage, Displays und LED-Systeme heute strategische IT- und Kommunikationsinfrastruktur sind und keine isolierte AV-Insellösung mehr, sondern integraler Bestandteil moderner, vernetzter Unternehmensarchitektur.
Displays | Neuheiten, Technik und Perspektiven
Sharp: „Focus Now and Beyond“ | Nachhaltige Performance
Sharp präsentierte sich in Halle 3 mit einer breiten Palette an Display-und LED-Lösungen, die klassische Professional Displays mit einem Fokus auf verlässliche, langlebige Performance für den Enterprise-Einsatz verbinden. Unter dem Motto „Focus – Now and Beyond“ wurde hervorgehoben, wie Präzision, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in Displaytechnologien für Meeting- und Enterprise-Umgebungen zusammengeführt werden.
Kernelemente waren:
- High-brightness Digital Signage-Panels für großformatige Installationen
- LFDs mit erweiterter Systemintegration (z. B. Brightsign-SoC-Unterstützung)
- Stabilitäts- und Betriebszeitoptimierungen für kritische Infrastruktur
Diese Kombinationsstrategie entspricht der steigenden Nachfrage nach Systemen, die nicht nur show-wirksam, sondern im Dauerbetrieb skalierbar und wartungsfreundlich sind.
Modularer dvLED-Ansatz mit COB-Technologie
Sharp hat eine neue EC-Serie mit COB-LED-Modulen vorgestellt. Diese zeichnet sich durch:
- Chip-on-Board (COB) statt klassischer SMD-LED-Module aus, was typischerweise höhere Bildqualität, Homogenität und Langlebigkeit ermöglicht.
- Verschiedene Pixelabstände (von etwa 0,9 mm über 1,2 mm bis zu 1,8 mm) – damit adressiert Sharp unterschiedliche Betrachtungsabstände und Projektanforderungen.
- Einfachere Montage dank Scharnier-Mechanismen zwischen den Cabinets anstelle von Schrauben, was auf Messeständen und bei Installationen Zeit und Aufwand spart.
- Breiter Einsatzbereich von Retail-Installationen über öffentliche Flächen bis hin zu Corporate-Videowalls.
Diese Strategie zeigt, dass Sharp LED nicht nur als Ergänzung, sondern als integralen Bestandteil seiner Display-Roadmap versteht – mit Fokus auf modularer Skalierbarkeit und langlebigem Betrieb.
Integration in ganzheitliche AV-Systeme
Neben den modularen LED-Tiles war auf dem Stand auch ersichtlich, dass Sharp LED-Anzeigen zunehmend in seine „One Sharp“-Gesamtstrategie einbindet – also als Teil eines multitechnologischen Lösungsportfolios mit Displays, Projektoren und Steuerungssoftware.
Technischer Mehrwert für Integratoren und Betreiber:
- Hohe Bildqualität und gleichmäßige Farbdarstellung auch bei großen Flächen
- Flexibles Systemdesign durch variierende Pixelabstände
- Wartungsfreundliche Konstruktion
- Geeignet für langfristige Installationen in Transitbereichen, Retail oder Corporate-Umgebungen
ViewSonic: Komplettes Pro-AV-Ökosystem & Szenarioorientierte Lösungen
Auf der Messe hat ViewSonic seine Strategie fortgesetzt, nicht nur einzelne Displays zu zeigen, sondern ein integriertes Pro-AV-Ökosystem, vom Empfangs-Display über Großflächen bis zu Meeting- und Konferenzraumsystemen. Die Highlights umfassten:
- Modulare CDEG3-Serien mit dualen Präsentationsflächen für flexible Workflows.
- Zentralisierte Management-Software (ViewSonic Manager) für vereinfachte Administration und Cross-Device-Synchronisation.
- AVoIP-Kompatibilität und Steuerungsintegrationen, die insbesondere für größere Corporate-Installationen oder universitätsweite Display-Infrastrukturen relevant sind.
ViewSonic positionierte sich stark im Bereich skalierbarer, IT-freundlicher Visual Solutions, die konsequent in bestehende AV- und Netzwerk-Infrastrukturen integrierbar sind – ein klarer Benefit für Systemintegratoren bei der Planung großer Installationen.
Bei ViewSonic stand der LED-Auftritt 2026 unter dem Zeichen von holistischen LED-Systemen, die sich insbesondere an modulare Installationen und einfache Deployment-Szenarien richten:
PPDS | Philips: AI-Ready Displays & LED-Konfigurationstools
Der Stand von PPDS, dem exklusiven Partner für Philips Professional Displays, war einer der technisch spannendsten im Digital-Signage-Bereich:
Philips Signage 5000-Serie: 24/7-Signage-Displays mit integrierter Neural Processing Unit (NPU) für lokale AI-Workloads. Solche embedded AI-Funktionen erleichtern Einsatzszenarien wie Gesichtserkennung, dynamische Content-Optimierung oder kontextbasierte Darstellung.
Philips Signage 2000-Serie: Eine neue, erschwinglichere Display-Generation, die klassische Digital-Signage-Funktionalität mit professioneller Performance verbindet – ideal für Projektbudgets, bei denen beste Skalierbarkeit erforderlich ist.
LED-Konfigurator & Wave-Remotemanagement: Besonders bemerkenswert war der neue Philips LED Configurator zur Online-Planung kompletter LED-Wände inklusive Zubehörplanung sowie das Update der Wave-Managementplattform zur vereinfachten Fernsteuerung ganzer Display-Flotten.
Das Standkonzept war klar auf End-to-End-Projektunterstützung ausgerichtet – von der Idee über die Spezifikation bis zur betrieblichen Fernverwaltung.
LED-Portfolio mit Fokus auf Ganzheitlichkeit
PPDS hat die Messe genutzt, um seine LED-Strategie konsequent zu einem „LED-First“-Produktportfolio zu entwickeln. Laut Aussagen im Rahmen der Messepräsenz und Interviews stand dabei im Mittelpunkt:
Vollständiges LED-Portfolio von Einstieg bis High-End
PPDS zeigte eine breite Palette direkter LED-Lösungen, die alle wichtigen Anwendungssegmente abdecken:
- Einsteiger-dvLED-Modelle (z. B. Philips Signage 2000 Serie) – 4K-fähige LED-Panels, die insbesondere Preis-/Leistungs-orientierung ohne Qualitätskompromisse bieten.
- High-End-dvLED-Lösungen mit extrem detailreicher Darstellung, hohen Bildraten und professioneller Performance für globale Installationen.
- Modular skalierbare LED-Wände, die sich je nach Projektgröße anpassen lassen.
PPDS hat dabei erklärt, dass sich das Unternehmen von einem Nischen-LED-Anbieter zu einem breit aufgestellten dvLED-Portfolio-Hersteller entwickelt hat.
Online-LED-Konfigurator – Planungsunterstützung bis zur Stückliste
Ein Schlüsselelement am PPDS-Stand war der neue „Philips LED Configurator“, ein Planungstool, welcher:
- Kunden und Systemplanern erlaubt, Komponenten systematisch auszuwählen (Größe, Pixelabstand, Montage, Controller, Kabel etc.)
- Automatisch relevante Teile und komplette technische Spezifikationen erzeugt
- Die sonst komplexe LED-Planung spürbar vereinfacht
Dieses Tool adressiert einen wesentlichen Pain-Point im LED-Projektgeschäft, wie Spezifikation, Datenkonsistenz und Lieferlogistik für große Direct-View-LED-Installationen.
Fokus auf Indoor & Outdoor und vertikale Anwendungsfelder
Während klassische LED-Wände eher im Indoor-Retail und Corporate präsent sind, zeigte PPDS auch, wie sich sein Portfolios in Outdoor-Kontexte und großformatige Installationen übersetzen lässt, inklusive Planungstools und modularer Architekturmöglichkeiten.
Technischer Mehrwert für Integratoren:
- Umfangreiche Produktabdeckung von Einsteiger- bis Premium-LED
- Planungs- und Spezifizierungstools zur Reduktion von Engineering-Aufwand
- Skalierbarkeit für große Videowalls und individuelle Formen
- Durchgängige Integration in AV-Ökosysteme
CMS-Software & Intelligente Content-Orchestrierung – ISE 2026 im Detail
Die ISE 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Content Management Systeme (CMS) und intelligente Orchestrierungslösungen heute zu den zentralen Erfolgsfaktoren jeder Digital-Signage-Strategie zählen. Hardware allein ist längst nicht mehr das Differenzierungsmerkmal, vielmehr entscheidet die Qualität, Flexibilität und Intelligenz der Software, wie effizient, personalisiert und skalierbar Inhalte über Netzwerke hinweg verteilt werden können.
Entwicklungstrends bei CMS auf der ISE 2026
Auf der Messe wurde deutlich, dass CMS-Plattformen sich in mehrere Richtungen weiterentwickeln:
a) Datengetriebene Content-Optimierung
- Moderne CMS-Systeme nutzen Echtzeit-Datenquellen wie Besucherzahlen, Wetter, Social-Media-Feeds oder Verkaufszahlen.
- Inhalte werden automatisch angepasst, z. B. Anzeigen in Retail-Flächen nach Uhrzeit, Kundentyp oder Kampagnenstrategie.
- KI-gestützte Layout-Optimierung sorgt dafür, dass Inhalte dynamisch, ansprechend und wirkungsvoll präsentiert werden.
b) Multi-Screen- & Multisite-Management
- Plattformen unterstützen heute dezentrale Netzwerke mit hunderten bis tausenden Displays weltweit.
- Features wie zentrale Zeitpläne, automatisierte Content-Updates, Remote-Monitoring und Fehlerdiagnose sind Standard.
- Besonders für globale Marken oder Unternehmen mit mehreren Standorten bietet dies enorme Effizienzgewinne und reduziert Betriebskosten.
c) Integration von Analytics & Reporting
- CMS-Lösungen liefern inzwischen messbare KPIs: Wie lange wird Content betrachtet? Welche Interaktionen gab es? Welche Inhalte führen zu Conversion?
- Auf der Messe wurden Systeme vorgestellt, die Dashboard-Funktionen und BI-Integration bieten, um Content-Performance zu analysieren und datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.
Praxisbeispiele und Vorführungen der Partner
PPDS/Philips | AI-gesteuerte Content-Orchestrierung
- Die Plattform Wave wurde deutlich erweitert: Sie steuert nicht nur Displays zentral, sondern verknüpft Inhalte mit AI-Algorithmen, die automatisch Layout, Schriftgröße, Bildausschnitt oder sogar Farbkontraste optimieren.
- Besonders interessant: Dynamic Audience Targeting, das Inhalte je nach Besucherprofil (demografisch, Standort, Uhrzeit) intelligent aussteuert.
- Zusätzlich integriert Wave Remote-Monitoring für LED-Wände, Videowalls und Standarddisplays, wodurch IT-Teams Störungen frühzeitig erkennen und beheben können.
ViewSonic | Cross-Device Content Management
- ViewSonic hat die Integration seines CMS in heterogene AV-Umgebungen gezeigt.
- Ein System kann gleichzeitig Displays, LED-Module und Konferenzraum-Bildschirme bedienen.
- Vorteil für Integratoren: einheitliche Steuerung und konsistente Content-Ausgabe, auch über unterschiedliche Hersteller hinweg.
- Live-Demonstrationen zeigten, wie Änderungen an einem zentralen Dashboard sofort auf allen Screens weltweit übernommen werden.
Sharp | Fokus auf Enterprise & Security
- Sharp CMS-Lösungen setzen stark auf Sicherheits- und Compliance-Funktionen, z. B. Rollen- und Rechtemanagement, verschlüsselte Content-Streams und Audit-Logs.
- Besonders für Corporate, Transport & Control Rooms wichtig, wo Content nicht nur ansprechend, sondern auch regulierungskonform und ausfallsicher präsentiert werden muss.
- Sharp betonte die Integration von IoT-Sensoren zur automatisierten Anpassung von Helligkeit, Lautstärke oder Content in Echtzeit.
Schlüsselmerkmale intelligenter Content-Orchestrierung
Aus unseren Gesprächen auf der Messe lässt sich ein klares Profil für moderne, leistungsfähige CMS-Systeme ableiten:
| Feature | Beschreibung | Mehrwert für Betreiber/Integratoren |
|---|---|---|
| Zentrale Steuerung | Management aller Displays/LEDs über eine Plattform | Reduziert administrativen Aufwand, schnelle Updates |
| AI-gestützte Layout-Optimierung | Dynamische Anpassung von Text, Bildausschnitt, Farbe | Höhere Aufmerksamkeit & Wirkung |
| Integration von Echtzeit-Daten | Wetter, Traffic, Verkaufszahlen, Social Media | Inhalte werden relevant & personalisiert |
| Multi-Screen Synchronisation | Gleichzeitige Content-Ausspielung auf vielen Screens | Einheitliche Markenkommunikation |
| Remote Monitoring & Fehlerdiagnose | Proaktive Störungsbehebung | Minimiert Ausfallzeiten, erhöht Servicequalität |
| Reporting & KPI-Analyse | Messbare Inhalteffizienz, Conversion Tracking | Datengetriebene Optimierung von Kampagnen |
Strategische Implikationen für Projekte
- CMS ist heute kein Add-on mehr, sondern Kern der Digital-Signage-Strategie. Die Auswahl der Software entscheidet, wie schnell Inhalte skalierbar, konsistent und personalisiert auf allen Standorten umgesetzt werden können.
- Intelligente Orchestrierung steigert ROI: Weniger manuelle Updates, höhere Content-Relevanz, bessere Messbarkeit.
- Integrationsfähigkeit ist entscheidend: Systeme, die heterogene Hardware einbinden können, sind im Enterprise-Umfeld klar im Vorteil.
Die ISE 2026 verdeutlichte, dass CMS und intelligente Content-Orchestrierung zunehmend die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren im Digital-Signage-Umfeld darstellen. Hardware-Innovationen wie LED oder dvLED liefern die Bühne, CMS sorgt dafür, dass Inhalte auf dieser Bühne optimal wirken, effizient gesteuert und messbar werden. Für Integratoren, IT-Verantwortliche und Markenbetreiber gilt: Wer heute zukunftssichere Digital-Signage-Netze plant, muss Hardware, Content-Strategie und Software-Intelligenz als untrennbare Einheit betrachten. Die ISE 2026 hat vor allem eines unterstrichen: Digitalisierung im Visual- und Signage-Umfeld ist kein Produkt-Buzz mehr, sondern ein Plattform- und Ökosystem-Spiel. Die Hersteller, die wir besucht haben, setzen zunehmend auf Software-getriebene Differenzierung (AI-Features, Remotemanagement), Modular integrierbare System-Stacks statt isolierter Displays und Partner-Ökosysteme für komplette Lifecycle-Support-Modelle. Diese Entwicklung verschiebt Entscheidungsprozesse weg vom singulären Hardware-Kauf hin zu strategischen Technologie-Partnerschaften, in denen Display-Hersteller, CMS-Plattformen, Systemintegratoren und Peripherie-Partner gemeinsam Wert schaffen.
Befestigungs- und Montagelösungen für Displays und LED-Lösungen
Global Mounts Group (Marken BTech & Neomounts) – Befestigungslösungen neu gedacht
Die Global Mounts Group, unter den bekannten Marken BTech und Neomounts, nutzte die ISE 2026 gezielt, um ihre Vision einer modularen, flexiblen und zukunftssicheren Befestigungstechnologie zu demonstrieren. Anders als klassische Halterungssysteme, die primär als statische Hardware verstanden werden, positionierte sich das Unternehmen diesmal als Partner für ganzheitliche AV- und Digital-Signage-Projekte, bei denen Montagesysteme als strategischer Faktor für Effizienz, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit wirken.
Modularität & Flexibilität – dvLED und Videowalls im Fokus
BTech und Neomounts stellten auf der Messe verschiedene modulare Montagesysteme für großformatige Displays und LED‑Installationen vor:
System Xpert & Xpress:
- Vollständig modulare Systeme für LED‑Videowalls und Direct-View-LED-Installationen.
- Werkzeugfreie Justierung von Panels während der Montage, wodurch Installationszeit und Fehlerquote deutlich reduziert werden.
- Pixelgenaue Ausrichtung für nahtlose Videowalls mit minimalem Seaming.
- Flexible Unterstützung von Innen- und Außenbereichen sowie temporären und permanenten Installationen.
Neomounts Wall-Mount-Range:
- Erweiterte Wand- und Deckenhalterungen für Monitore aller gängigen Größen (von 32″ bis über 100″).
- Einfache Höhen- und Neigungsverstellung durch patentierte Mechaniken – ideal für dynamische Einsatzszenarien im Retail oder Corporate.
- Kompatibel mit AV-over-IP-Setups und robusten LED-Cabinets.
Besonders für integrative Digital-Signage-Projekte ist die flexible Modulbauweise entscheidend: Sie ermöglicht den Einsatz von Halterungen über verschiedene Displaygenerationen hinweg, ohne dass komplette Montagesysteme ersetzt werden müssen.
Installationseffizienz & Lifecycle-Management
Ein zentraler Fokus der Messepräsentation war die Vereinfachung der Installation und Wartung:
- Schnellmontage-Mechanismen: Panels lassen sich werkzeuglos einhängen, justieren und sichern, was insbesondere für temporäre Events, Pop-up-Retail-Flächen oder modulare Videowalls Vorteile bringt.
- Servicefreundliche Konstruktion: Jedes Modul ist so konzipiert, dass Austausch einzelner Panels oder Komponenten möglich ist, ohne die gesamte Wand zu demontieren.
- Zukunftssicherheit: Modularität und universelle Adapter sorgen dafür, dass neue Displaygenerationen oder LED-Panels nahtlos in bestehende Halterungssysteme integriert werden können – ein klarer Vorteil für Kunden, die langfristige Investitionssicherheit suchen.
Integration von Zubehör und technologischen Erweiterungen
Global Mounts Group präsentierte auf der ISE zudem intelligente Integrationsoptionen:
- Audio- und Videobar-Adaption: Halterungen für Kameras, Mikrofone, Speaker und Sensoren können direkt in die Strukturen eingebunden werden.
- Kabelmanagement & Clean Design: Panels und Kabel werden hinter der Halterung geführt, wodurch ein ästhetisch sauberes und wartungsfreundliches Setup entsteht.
- Hybridlösungen für LED & LCD: Systeme können sowohl klassische Displays als auch flexible LED-Panels aufnehmen, wodurch die Hardware-Agnostik der Halterungen deutlich erhöht wird.
Szenariogestützte Präsentation auf der Messe
Der Messeauftritt war klar szenariobasiert gestaltet:
- Retail-Installationen: Simulierte Store-Fassaden und digitale Werbewände, um die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Pixelabstände zu demonstrieren.
- Corporate & Konferenzräume: Montage von großformatigen Panels in Meetingräumen mit einfacher Justierbarkeit und integrierten Kabelwegen.
- Event & Mietlösungen: Faltbare und modulare LED-Halterungen, die innerhalb von Minuten auf- und abgebaut werden können.
Besucher konnten so live erleben, wie flexibel, wartungsfreundlich und robust die Systeme sind, und welche Effizienzgewinne sich für Integratoren ergeben.
Strategischer Nutzen für Integratoren und Betreiber
Aus integrativer Sicht sind die Innovationen von BTech & Neomounts besonders wertvoll, da sie:
- Installationszeiten deutlich reduzieren und somit Projektkosten senken.
- Langfristige Investitionssicherheit bieten, da neue Panels oder LED-Module ohne Neumontage integriert werden können.
- Multifunktionale Nutzung ermöglichen – von Retail über Corporate bis Event‑Installationen.
- Integrierte Zubehöroptionen für Kameras, Speaker oder Sensoren bieten, wodurch weniger zusätzliche Hardware benötigt wird.
Die ISE 2026 hat gezeigt, dass BTech & Neomounts längst mehr als klassische Halterungshersteller sind. Ihre Produkte positionieren sich als strategische Infrastrukturkomponente für Digital-Signage- und AV-Projekte, die Effizienz, Flexibilität und Zukunftssicherheit gleichermaßen adressiert. Für Integratoren und Betreiber bedeutet das: Montage-, Anpassungs- und Wartungskosten können gesenkt und gleichzeitig Skalierbarkeit, Modularität und Qualität erhöht werden – entscheidende Faktoren bei komplexen Videowall- und LED-Projekten.
Man sieht sie nicht, tragen aber in allen Projekten wortwörtlich die Verantwortung für die Displays und LED-Elemente, daher fällt diesem Bereich immer eine große Rolle zu. Wir als Integrator freuen uns einen Partner wie Global Mounts Group, mit den Marken Neomounts und BTech an unserer Seite zu haben.
Fazit:
Die ISE 2026 in Barcelona hat erneut eindrucksvoll gezeigt, dass die Welt der Digital Signage, Displays, LED-Technologien und CMS-Plattformen in eine Phase umfassender Konsolidierung, Vernetzung und strategischer Relevanz eintritt. Hardwareinnovationen wie dvLED‑Panels, modulare LED‑Wände und immersive 3D‑Displays bilden heute nur noch die Grundlage, während die eigentliche Differenzierung über intelligente Software, Content-Orchestrierung und ganzheitliche Systemintegration erfolgt. Hersteller wie Samsung, ViewSonic, Philips/PPDS, Sharp und Iiyama haben deutlich gemacht, dass sie ihre Produkte nicht isoliert betrachten, sondern als Teil von Ökosystemen, die Hardware, Software und Betrieb nahtlos miteinander verbinden. Gleichzeitig zeigt die ISE, dass auch Partner wie die Global Mounts Group mit ihren Marken BTech und Neomounts entscheidend zum Erfolg von Projekten beitragen, indem sie flexible, modulare und wartungsfreundliche Befestigungslösungen anbieten, die sich sowohl für temporäre Events als auch für langfristige Installationen eignen. Die Messe verdeutlicht, dass Digital-Signage-Lösungen heute nicht nur visuelle Kanäle sind, sondern strategische Kommunikationsinstrumente, die Effizienz, Erlebnisqualität und Betriebssicherheit miteinander verbinden. Für Integratoren, IT-Verantwortliche und Entscheider bedeutet dies, dass zukünftige Projekte auf der intelligenten Kombination von Hardware, Software, Content-Strategie und Infrastruktur basieren müssen, um maximale Wirkung, Skalierbarkeit und langfristige Investitionssicherheit zu gewährleisten. In Summe hat die ISE 2026 damit nicht nur aktuelle Trends aufgezeigt, sondern auch die Richtung für die kommenden Jahre im Digital-Signage-Umfeld klar vorgezeichnet.
Wir als Team der I-Tech GmbH & Co. KG bedanken uns bei allen Partnern und Herstellern, die wir besuchen und deren Produkte wir prüfen durften und freuen uns bereits auf die ISE 2027.
Für Fragen und weitere Informationen zu den Produkten stehen wir gerne zur Verfügung:
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